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Die Technik des Ottomotors

Die Grundlegende Technik hinter dem Ottomotor, wie wir ihn heutzutage in den Autos finden. Mit dem geschichtlichen Hintergrund zum Verbrennungsmotor.


Der Ottomotor ist ein Verbrennungsmotor, bei dem das im Tank befindliche Benzin während des Ansaugvorgangs in die dort angesaugte Luft gebracht wird. Im Zylinder entsteht dadurch ein zündfähiges Gemisch, infolgedessen der Motor gestartet und das Auto fahrbereit wird; im Unterschied zum Dieselmotor kann der Ottomotor insoweit nicht selbst zünden.

Erfinder der Ottomotoren ist der Kaufmann Nicolaus August Otto, der als Autodidakt niemals ein Hochschulstudium absolvierte, später allerdings mit der Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Würzburg für seine außerordentlichen Leistungen ausgezeichnet wurde.

Der Kraftstoff der Ottomotoren gelangt über einen Vergaser bzw. über eine Benzineinspritzung in den Brennraum des Motors. Mit Hilfe von Zündkerzen entsteht ein elektronischer Funkenüberschlag, der die Verbrennung des Gemisches zeitgleich auslöst. Heute erfolgt diese Zündung in der Regel rein elektrisch, früher musste mechanisch nachgeholfen werden.

Dienten in den Anfängen der Ottomotoren hauptsächlich Benzin als Kraftstoff, so wird diese Palette heute ergänzt durch Gase auf Methan-Basis sowie Ethanol und Wasserstoff.

Ottomotoren finden sich heute sowohl als Zwei- wie auch als Viertaktmotoren; wobei bei Autos der Viertakter die Regel ist. Zweitaktmotoren, wie beim Trabant, gibt es nur noch bei Motorrädern oder aber bei mit Benzin betriebenen Sportgeräten sowie bei Arbeitsgeräten.

Wer allerdings der Meinung ist, dass die Erfindung des Ottomotors von 1862 gleichzusetzen ist mit den Ottomotoren von heute, sieht sich getäuscht. Bei dem ersten Ottomotor handelte es sich um einen so genannten atmosphärischen Motor, bei dem infolge einer Explosion der Kolben hinausgeschleudert wurde und sodann frei durch die Gegend flog. Es hat sich also einiges seitdem in der Technik getan.

Verfasst von Daniela Schneid am 07.06.2011



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Daniela Schneid
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