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Vom Kohleherd zum Induktionskochfeld

Die Möglichkeiten, Essen zu erwärmen haben sich in den letzten Jahrzehnten um ein vielfaches erweitert. Inzwischen sind Induktionskochfelder sehr modern, da sie sehr energiesparend funktionieren.

Durch die immer weiter fortlaufende Technisierung im Haushalt wurde in den letzten Jahrzehnten das Arbeiten dort sehr erleichtert. Ende des 18. Jahrhunderts zog der Kohleherd als eine geschlossene Kochstelle in die Häuser ein und löste damit offene Kochstellen ab. für die damalige Zeit als bemerkenswerte Erneuerung angesehen, erforderte es aus heutiger Sicht viel Aufwand. Kohle und Briketts wurden im Keller eingelagert und zum Teil mühsam in die Küche, die in Stadtwohnungen oft erst über viele Stockwerke erreicht wurde, hinaufgeschafft. Während im Winter das Kochen gleichzeitig zu einer wohltuenden Wärme im Raum führte, bedeutete dies im Sommer unerträgliche Hitze. Die Wärmezufuhr konnte nicht einfach reduziert oder erhöht werden, sondern der ganze Topf musste verschoben werden. Auch das Putzen war sehr mühsam und zeitaufwändig.

Erleichterung brachte die Einführung von Gas und Elektrik. Wem es möglich war, sich die teuren Herde zu kaufen, oft mit lang laufenden Ratenzahlungen, dem wurde das Kochen wesentlich einfacher gemacht. Die Herde blieben über einen langen Zeitraum relativ unverändert, bis sie in die modernen Küchenzeilen integriert wurden und bei den Elektroherden das Ceranfeld eingeführt wurde. Das Säubern wurde dabei wesentlich einfacher.

Eine größere Veränderung brachte das Einführen der Induktionskochtechnik. Das Kochen wird hierbei in einem wesentlich kürzen Zeitraum ermöglicht, was auch einen geringeren Energieverbrauch bedeutet. Die Oberfläche aus Glas ist leicht zu reinigen. Beim Kochen wird die Induktionskochplatte selbst nicht erhitzt, der Topf kann nur durch das Kochgut warm werden. Die Platte schaltet sich automatisch ab, wenn auf ihr kein Topf mehr steht. Das Induktionskochfeld gibt es zum Einbauen in der Arbeitsplatte oder als Standgerät mit einer oder zwei Kochfeldern. Dieses kann überall in der Nähe einer Steckdose aufgebaut werden und ist dann sofort betriebsbereit.

Verfasst von Robin Gregory am 06.10.2011



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