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Abgabenrechner

Lust auf Steuern hat wohl niemand, dennoch müssen sie gezahlt werden. Damit man immer den Überblick behält, wie viel auf einen zukommt, hilft ein Abgabenrechner, den man mit Daten füttert und der einem die steuerlichen Abgaben in Sekunden präsentiert.


Steuern – bei diesem Wort bekommt so manch einer schon die Krise. Natürlich würde keiner sagen, dass man zu wenig Steuern zahlt, meckern werden wohl alle. Doch was hilft alles lamentieren, unser Staat gibt es so vor, also muss man sich fügen. Interessant ist dabei für die meisten, wie viel Steuern denn überhaupt monatlich anfallen, wie viel Geld also letztendlich übrig bleibt. Das kann man mittlerweile recht schnell und einfach berechnen lassen. Ein Abgabenrechner im Internet zeigt einem, wie viel man berappen muss. Wobei das natürlich noch nicht das letzte Wort ist. Die Steuerabgaben müssen zwar monatlich gezahlt werden, bei den meisten Angestellten kommen aber Ausgaben dazu, wie zum Beispiel Fahrtkosten zur Arbeit oder auch Werbungskosten. Diese werden dann in einem Jahresausgleich angegeben, so kann man sich von der gezahlten Steuer noch einiges zurückholen.

Damit man schon im Vorfeld in etwa weiß, was steuertechnisch auf einen zukommt, hilft eben der Abgabenrechner, der mit einigen Daten gefüttert wird, die teilweise recht unterschiedlich sein können. Dabei sind nicht nur die Höhe des Bruttolohnes und die Steuerklasse ausschlaggebend, auch die Frage, in welchem Bundesland man wohnt, ist wichtig. Hinzu kommen Angaben wie der Kinderfreibetrag, ob man Kirchensteuer zahlt oder nicht, der Prozentsatz der Krankenkasse, die wöchentliche Arbeitszeit und nicht zuletzt der jährliche Steuerfreibetrag. Wer diese Angaben in die zur Verfügung gestellte Maske eingibt, der kann sehr schnell sehen, was steuerlich auf ihn zukommen wird. Dies ist wichtig, wenn man beispielsweise eine neue Arbeit annehmen möchte oder in ein anderes Bundesland umzieht, oder wenn Kinder erwartet werden oder eine Heirat bevorsteht und sich somit die Steuerklasse ändert.

Verfasst von Holger Schossig am 21.11.2010



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