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Die goldenen Regeln guten Vortragens

strukturelle Gestaltung und das Auftreten des Referenten tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass eine Präsentation ihr Ziel nicht verfehlt. Denn auch das spannendste Thema entfaltet seine volle Wirkung erst, wenn nicht nur Inhalt, sondern auch Form stimmen.


Spricht der Vortragende monoton, leise und steht er noch dazu steif und ausdruckslos vor seinen Zuhörern, wird er deren Aufmerksamkeit wohl kaum für länger als zehn Minuten erregen können. Versteht er sich dagegen auf die Kunst der Körpersprache, macht er seinen Vortrag automatisch lebendiger.

Auch mithilfe von Bildern und Videos, beispielsweise während einer Power-Point-Präsentation, lassen sich teilweise komplizierte Zusammenhänge erläutern und das Interesse gezielt wecken. Wie man solche Vorträge erstellt und inhaltlich gliedert, kann man in speziellen Seminaren lernen, die Unternehmen häufig anbieten und teilweise sogar bezahlen. Einige Regeln sollte man allerdings unbedingt beherzigen. So sollte der Referent beispielsweise das freie Reden beherrschen und seine Zuhörer immer wieder anschauen. Dadurch entsteht zum einen automatisch der Eindruck eines kompetenten Fachwissens, zum anderen sorgt diese Art des Vortragens für mehr Aufmerksamkeit dem Referenten gegenüber.

Ein selbstbewusster Redner strahlt immer Sicherheit und damit Respekt aus, was besonders dann hilfreich sein kann, wenn es sich bei dem Redenden um das Management persönlich handelt. Weiter muss der Referent sich unbedingt klar und deutlich ausdrücken um sicher zu gehen, dass auch wirklich jeder ihn verstehen kann. Ein gutes Sprachgefühl, das dafür unabdingbar ist, kann man ebenfalls in den Seminaren lernen, denn eine allzu umgangssprachliche und von flapsigen Ausdrücken durchsetzte Sprache kann jeden inhaltlich noch so guten Vortrag ins Gegenteil verkehren.

Schließlich sollte der Redende sich immer wieder versichern, dass die Zuhörer ihm noch folgen können, denn einmal abgeschweift, finden viele den „roten Faden“ nicht mehr wieder.

Verfasst von Martin Rieger am 30.08.2011



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