Geldanlage Festgeld

Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um eine klassische Form der Geld- bzw. Kapitalanlage.
Es weist alle Merkmale einer Geldanlage auf. So gehört zu den Charakteristika einer Geldanlage, dass ein Geldgeber einem Geldnehmer eine Geldsumme zur Verfügung stellt, auf die Nutzung dieses Vermögensteils verzichtet, damit der Geldnehmer mit dem Betrag wirtschaften kann. Als Belohnung dafür erhält der Geldgeber Zinsen.
Mit der Eröffnung eines Festgeldkontos erhält ein Geldinstitut Geld von dem Kunden. Für einen bestimmten Zeitraum, der vertraglich festgelegt wird, kann der Kunde nicht über das angelegte Geld verfügen und erhält dafür von der Bank einen bestimmten Zinssatz, der auch vertraglich festgeschrieben weist. Ein Kriterium für die Höhe des vereinbarten Zinssatzes ist die Laufzeit des Festgeldkontos. Je länger die Laufzeit, desto höher die Rendite. Die Laufzeit eines Festgeldkontos liegt bei mindestens drei Monaten. Durch die Tatsache, dass der Kunde für das Anlegen seines Geldes auf einem Festgeldkonto Zinsen erhält, wird ein zweites Merkmal erfüllt, das für Geldanlagen charakteristisch ist. Die ausgezahlte Rendite hat den Zweck, das eingesetzte Vermögen zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren. Und das ist das Ziel von Kapital- bzw. Geldanlagen.
Die Gewinnspanne von Festgeldkonten ist nicht so hoch wie z. B. bei Aktienfonds. Doch bezogen auf die Sicherheit sind diese Festgeldanlagen interessant. Festgeldkonten eignen sich gut dafür, Geld, von dem der Anleger weiß, dass er es zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, sicher und gewinnbringend zu parken. Auch im Vergleich zu Tagesgeldkonten ist die Rendite geringer allerdings auch zuverlässiger, da Festgeldkonten nicht an den täglichen Zinssatz gekoppelt sind und über einen festgesetzten Zinssatz verfügen. D.h. die Fesgeldzinsen sind von vorne herein überschaubarer.
Verfasst von Allan Wats am 09.12.2009