Login:   Password:       (Passwort vergessen?)

Suche:


RegistrierenRegelnArtikel einreichen

Wie wechselt man seine Depotkonten?

Ein Depot mit Wertpapieren ist eigentlich für längere Zeit angelegt, zumindest meistens. Doch oft kann es Gründe geben (etwa besondere Angebote von anderen Banken oder die Unzufriedenheit des Verbrauchers), dass man sein Wertpapierdepot auf ein anderes Geldinstitut übertragen möchte.

Das heißt: Alle Aktien und Wertpapiere, die man hat, bleiben so als eigene Anteile existent. Jedoch organisiert und geführt werden diese im Weiteren durch eine andere Bank.

Wie kundennah können Banken sein?


Wie andere Produkte auch, so ist auch ein Wertpapierdepot je nach Anbieter gänzlich verschiedenen Bedingungen unterworfen oder kann dies sein. Das eine Geldinstitut tritt hier mit Gebühren an den Kunden heran, das andere nicht. Eine andere Sache der Betrachtung ist stets von Belang, wenn man sein Aktiendepot wechselt: Überweist die Bank die Wertpapiere restlos, d. h. berücksichtigt sie auch die Aktien, von denen der Verbraucher nur ein Viertel oder eine Hälfte besitzt? Nicht nur wichtig ist es, ein Wertpapierdepot im Vergleich einordnen zu können, sondern auch, die Bereitwilligkeit, Kulanz sowie Dienstfertigkeit der einzelnen Bank zu vergleichen. Für den Aktientransfer wie oben angesprochen heißt dies: Hilft die Bank beim "Umzug"? Wielange wird der Transfer dauern? Jedenfalls gilt: Solange das Vermögen "auf dem Weg" ist (und das auch für mehrere Wochen), ist es der Verfügbarkeit des Kontoinhabers entzogen.

Was sollte ein Verbraucher beachten?



Wie können Bankkunden Geld sparen, wenn sie ihr Wertpapierdepot auf die oben beschriebene Weise versetzen? Wenn Bankkunden ihr Wertpapierdepot von einer zur nächsten Bank verbringen, dies aber in durchdachter Vorausschau tun, dann ist ein kostenloses Wertpapierdepot eine der besten Lösungen. Ein Aktiendepot sollte generell nichts oder kaum etwas kosten. Online-Banken sind hier auffällig günstigere Dienstanbieter: Jeder nur über das Internet abgeschlossene Vertrag findet im Nachhinein noch eine Bestätigung über das Post-ident-Verfahren.

Auch der Bundesgerichtshof urteilte einmal, dass bei dem Wechsel von einem Aktiendepot keine Gebühren anfallen dürfen. Manche Geldinstitute organisieren dies jedoch über eine sogenannte "Verwahrstelle für Wertpapiere". Dies lässt in der Tat Gebühren entstehen, was es hier auch darf: Verbraucher sollen sich hier vorher informieren.

Die Seite wertpapierdepot.com behandelt viele Themen, die für Kunden von Banken von erheblicher Bedeutung sein können. Hier noch einige Tipps: Der Wechsel eines Depotkontos, wie oben erwähnt, wird den Finanzbehörden direkt zugeleitet. So werden also über etwaige Steuerbefreiungen entsprechend Buch geführt. Auch sollte jeder Verbraucher nicht nur einen Wertpapiertyp bzw. Aktientyp berücksichtigen; es gibt auch Optionen, Schuldverschreibungen und andere. Weiterhin: Jeder Verbraucher hat individuelle Vermögensverhältnisse, sodass es nicht "eine" Anlegemethode für "alle" geben wird. All dieses Wissen und mehr kann auf der oben genannten Seite erweitert werden.

Verfasst von Maximilian Frenzel am 14.09.2011



Der Autor



Maximilian Frenzel


Alle Artikel des Autors
Datenschutz  |  Kontakt  |  Impressum
(c) 2009, GLAJJ.com