Wirksame Selbstverteidigung

Die Empfehlungen der Sicherheitsexperten gehen in Sachen Selbstverteidigung weit auseinander. Manche Experten empfehlen keine Selbstverteidigung-Waffen mit sich zu führen. Andererseits ist dies oftmals die einzige Möglichkeit sich selbst zu helfen.
In Selbstverteidigungskursen lernen Frauen zum Beispiel wie sie allein durch richtiges reden Angreifer abwehren können. Denn ein offensives Ansehen des Angreifers durch richtigen Einsatz der Sprache kann manche Situation schon entschärfen. Nicht aggressiv soll diese Ansprache sein- sondern selbstbewusst. Das schreckt viele Angreifer schon ab.
Die nächste Stufe ist dann die körperliche Verteidigung mit verschiedenen Kampfsportarten. Allerdings bedarf dies regelmäßiger und professioneller Übung. Da viele Menschen für solche Trainingseinheiten keine Zeit (oder keine Lust) haben, wird in solchen Selbstverteidigungskursen oftmals nur das Wichtigste beigebracht. Ein Crashkurs quasi. Im Regelfall sind solche Verteidigungsgriffe aber oftmals ausreichend.
Profi Kampfsportler haben hier natürlich einfacher. Sie können eventuelle Straftäter oder Angreifer außer Gefecht setzen und sie bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Besonders lobenswert ist dies, wenn fremde Menschen in Not sind und Hilfe brauchen. traut mann sich die Verteidigung der anderen Person und sich selbst zu, ist es absolut notwendig hier Hilfe zu leisten.
Hilft dies aber alles nichts ist der Einsatz eines VerteidigungsSpray denkenswert. Denn diese Sprays wirken auch dann, wenn der Angreifer sich nicht durch die verbale Ansprache vertreiben lässt. Besonders Frauen mögen die kleinen Spraydosen, die bequem in die Handtasche passen.
In jedem Fall allerdings sollte so schnell wie möglich die Polizei verständigt werden. Da aber schnell mal 5-10 min vergehen können, bis die erste Streife eintrifft, sollte man sich gut überlegen was man in dieser Zeit tun möchte. Keine gute Idee ist es, den Angreifer widerstandslos gewähren zu lassen.
Verfasst von Dieter Haulk am 05.11.2009