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Heiltees

Nach fast in Vergessenheit geraten zu sein sind Heiltees derzeit wieder sehr aktuell. Heiltees helfen bei einer Vielzahl an unterschiedlichen Beschwerden und schmecken zudem noch gut.


An manchen Tagen ist man einfach aus dem Gleichgewicht und man fühlt man sich nicht so richtig gut. An anderen Tagen fühlen Wir an daß Wir krank zu werden beginnen. An solchen Tagen kann ein Heiltee genau Das sein was man braucht um Uns wieder auf den richtigen Kurs zu bringen oder um eine beginnende Krankheit schon im Keim zu ersticken.

Was genau sind Heiltees? Heiltees sind Teesorten Die entweder aus Teilen einer bestimmten Pflanze oder aus einer Kombination von Pflanzenteilen verschiedener Heilkräuter hergestellt/zusammengestellt werden. Heiltees können aus verschiedenen Pflanzenteilen zusammengestellt werden. Aus Blättern, Samen, Früchten, Wurzeln, Rinden oder Stengeln. Welche Teile verwendet werden hängt von den verwendeten Pflanzen ab. Von Kamillentee nimmt man die Blüten, für Pfefferminztee Pfefferminzblätter und für Ingwertee die Wurzeln der Ingwerpflanze. Heilkräuter lassen sich frisch oder getrocknet verwenden und man kann aus ihren Pflanzenteilen einen Kräuteraufguß bereiten Der ihre heilsamen Inhaltsstoffe und ihre therapeutischen Eigenschaften enthält.

Heiltees kann man einerseits wegen ihrer heilsamen Eigenschaften oder auch nur als ein wohlschmeckendes, erfrischendes Getränk konsumieren. Jedoch nicht von allen Sorten Heiltee kann man unbegrenzt genießen. Es ist wichtig um sich vor Gebrauch gut über eventuelle Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Besonders wenn man gleichzeitig auch noch verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt.

Es ist eine gute Idee um immer ein paar Sorten Heiltee, womit man die am häufigsten auftretenden Erkrankungen bekämpfen kann, in Vorrat zu haben. Ein paar nützliche und unbedenkliche Heiltees:

1. Kamillentee: Kamillentee ist ein aromatischer Heiltee und steht für seine beruhigenden und entspannenden Eigenschaften bekannt. Kamillentee wird aus den Blumen der Pflanze zubereitet, entspannt die Nerven, beruhigt den Magen, löst Muskelverspannungen, heilt Entzündungen und verbessert die Leberfunktion. Kamille kann leicht im eigenen Garten gezüchtet oder als wildwachsendes Unkraut gesammelt werden.
2. Löwenzahntee: Löwenzahntee hilft bei vielen Erkrankungen. Löwenzahntee verbessert die Funktionen aller Verdauungsorgane, entgiftet den Körper, senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel und kann die Beschwerden von Arthrose lindern. Wie Kamille ist auch Löwenzahntee ein überall wachsendes Unkraut(?) und man kann sich leicht einen kostenlosen Vorrat davon anlegen.
3. Echinacea Tee: Echinacea Tee ist ein Heiltee zur Stärkung des Immunsystems und hilft bei leichten bis mittelschweren entzündlichen Erkrankungen wie Husten und Erkältung. Für Echinacea Tee kann man die Blätter, Stängel, Blüten und Wurzeln der Pflanze verwenden.
4. Ingwertee: Ingwer steht bekannt für seinen scharfen Geschmack und wird beim Kochen als Zutat für eine Vielzahl an Mahlzeiten angewendet. Als Heiltee hilft Ingwertee bei Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Krämpfen und Blähungen. Die Zubereitung von Ingwertee ist einfach. Eine frische Ingwerwurzel kaufen, die Wurzel schälen, in dünne Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und etwa 5 Minuten ziehen lassen.
5. Pfefferminztee: Der wohlriechende Duft von Pfefferminztee allein hebt schon die Laune. Während der Sommermonate kann man einen Heiltee aus frischen- und im Winter aus getrockneten Pfefferminzblättern zubereiten. Wie viele andere Heiltees hilft Pfefferminztee bei Verdauungsbeschwerden und hilft zudem auch gegen Stress, stärkt das Immunsystem und sorgt für ein geistiges Gleichgewicht.

Dies waren nur ein paar aus einer fast unbegrenzten Anzahl an Heiltees und wenn Sie das nächste Mal im Supermarkt am Einkaufen sind sollte Sie sich dazu entschliessen um, anstelle von süßen Limonadegetränken, auch einmal ein paar gesunde Sorten Kräutertee auszuprobieren. Heiltees schmecken gut, können heiß oder kalt getrunken werden und verbessern gleichzeitig noch die Gesundheit.

Verfasst von Manfred Schilling am 04.03.2010



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Manfred Schilling


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