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Yoga und seine Bedeutung für uns

Obwohl Yoga zuerst ausschließlich die Suche nach der Erleuchtung war, erkannte man mit der Dauer der Ausübung immer mehr die positiven Effekte auf das Wohlbefinden der Praktizierenden.


Vor allem die körperlichen Übungen des Yoga waren es, die sich so günstig auswirkten. Deshalb wird Yoga immer häufiger und von immer mehr Menschen im Westen ausgeübt und die Asanas werden noch immer weiterentwickelt. Yoga ist eine lebendige Technik geblieben, die sich in den vergangenen Jahren stetig weiter entwickelt hat:

Traditionelles Yoga:
Die Ursprünge des traditionellen Yoga liegen bekanntermaßen im indischen Hinduismus der Zeit um 700 vor Christus. Nachdem diese Form der „körperlichen Meditation“ in den ersten 2000 Jahren seines Bestehens aber zunächst ein Mal den indischen Subkontinent für sich eroberte, hat sich Yoga in den letzten 50 Jahren massiv im Westen verbreitet. Heute führen immer mehr Menschen völlig anderer Religionen die zugehörigen Übungen aus und in vielen europäischen Ländern gehört das Praktizieren von Yogaübungen inzwischen zum Alltag. Denn heute geht es beim Yoga meist nicht mehr darum, die größtmögliche spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Vielmehr geht es um die Steigerung von körperlichem und möglichst auch geistlichem Wohlbefinden. Viele Yogis sind heute der Meinung, dass alle Lebewesen durch ihre Übungen verbunden werden und es eine Weltseele gibt. Wer diese Auffassung teilt, für den ist die Religion natürlich nicht mehr wirklich wichtig, und die Verbundenheit bei der Ausübung der Lektionen des Yoga rückt immer weiter in den Vordergrund.

Neuere Entwicklungen:
Doch diese Entwicklung ist nicht die einzige Neuerung, die das ursprünglich indische Yoga auf dem Weg in den Westen erlebt hat. Heute sehen sehr viele Menschen Yoga auch als eine sehr gute Ergänzung zu anderen Gesundheitstechniken, wie zum Beispiel der Psychotherapie. Denn die Kombination beider Verfahren erzielt häufig ein optimales Ergebnis in den Behandlungen. Die Psychotherapie übernimmt dabei die geistige Komponente und das Yoga den körperlichen Anteil. Beides zusammen erreicht, dass Körper und Seele aneinander angenähert werden und ihre ursprüngliche Einheit wieder erlangen.

Verfasst von Raphael Bolius am 05.04.2010



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Raphael Bolius


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