Carport, Fertiggarage oder gemauerte Garage?

Immer mehr "Häuslebauer" entscheiden sich in der Frage nach einem sicheren und wettergeschützten PKW-Unterstand für eine Fertiggarage aus Beton.
Viele gute Gründe sprechen dafür.
Aus architektonischer und bauphysikalischer Sicht gibt es kaum Einschränkungen für ästhetisch gelungene Lösungen.
Beton kann theoretisch in fast jede Form gebracht werden. Ein glücklicher Umstand für Architekten und Bauplaner, denn mit dem Baustoff Beton lassen sich Garagenlösungen schaffen, welche in Größe und Form an den jeweiligen Einsatzort angepasst werden können.
Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung durch den Bauherrn bei Toren, Türen, Putzen und Farben.
Einige Hersteller bieten sogar Designer-Garagen für den gehobenen Anspruch an.
Auch Zeit- und Kostenfaktoren sprechen für sich.
Das Genehmigungsverfahren für die Errichtung ist relativ unkompliziert. Eine Baugenehmigung ist in der Regel nicht notwendig. Meist ist eine einfache Bauanzeige ausreichend.
Unterm Strich liegen die finanziellen Aufwendungen für eine normal ausgestattete Betonfertiggarage mit ca. 6000 Euro etwa bei der Hälfte der Kosten für eine konventionell gemauerte Garage.
Die Lieferkosten für den Transport sind dabei bereits berücksichtigt.
Bei entsprechender Bauvorbereitung (Fundament, schwerlasttaugliche Zufahrt) ist eine Fertiggarage in ca. 1 Stunde aufgestellt.
Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil ist die versicherungstechnische Einstufung des Autos.
Mit dem Schutz gegen Diebstahl, Vandalismus und Witterungsunbilden in einer verschlossenen Garage gewähren alle Versicherungsgesellschaften Rabatte auf den Versicherungsbetrag. Das rechnet sich über die Jahre.
Letztendlich entscheiden persönliche Ansprüche und Geldbeutel über ein gelungenes Ergebnis.
Auch hier gilt: Vergleichen lohnt immer.
Eine Vielzahl von Betonfertiggaragen-Herstellern freut sich, Ihnen ein Angebot erstellen zu dürfen.
Verfasst von Kai Dobler am 11.11.2011