Radiatoren eignen sich gut für den Winter
Radiator ist grundsätzlich ein anderer Begriff für Heizung. Dabei werden verschiedene Bauarten und Formen von Radiatoren unterschieden, wobei die klassische Bauart der Gliederheizkörper ist. Weitere Bauarten von Radiatoren sind Flachheizkörper, Palettenheizkörper, Rippenheizkörper, Stahlrohrheizkörper. In der Regel bestehen Radiatoren aus Guss, Stahl, Keramik oder Aluminium.
Eine Sonderform von Radiator ist der Öl- bzw. Elektroradiator.
Ölradiatoren eignen sich gut für den Winter, dabei wird Öl elektrisch über Heizstäbe aufgeheizt und die Wärme an den Raum abgegeben. Allerdings gilt das nur bedingt, denn der Ölradiator ist grundsätzlich im Betrieb teuer und ökologisch ungünstig. Mit einem Ölradiator einen Raum aufheizen zu wollen, der ständig bewohnt wird, wie beispielsweise das Wohnzimmer, rechnet sich nicht, denn dann würden die Energiekosten schnell die in die Höhe klettern.
Ölradiatoren sind nur sinnvoll, wenn sie punktuell eingesetzt werden, beispielsweise wenn man vor dem Fernseher sitzt, die Raumtemperatur etwa 18 beträgt, um es aber kuschelig warm zu haben, ein paar Grad mehr nötig sind. In diesem Fall rentiert sich ein Ölradiator, der in unmittelbarer Nähe aufgestellt wird, denn das gesamte Wohnzimmer über die Zentralheizung aufzuheizen wäre Verschwendung. Die Zentralheizung kann in diesem Fall ausgeschaltet oder im Nachtmodus laufen. Auch im Badezimmer ist der Einsatz eines Ölradiators sinnvoll. So kann er über eine Zeitschaltuhr geregelt werden, sodass er 10 Minuten bevor das Bad benutzt wird, einschaltet. So hat man bei Benutzung ein warmes Bad und der Ölradiator kann direkt wieder ausgeschaltet werden. Um also nicht an den Heizkosten zu ersticken, sollten Ölradiatoren nur da eingesetzt werden, wo man sich gerade aufhält.
Verfasst von Robin Gregory am 20.08.2011