Das Fotobuch als moderne Version des Fotoalbums
Vor allem für seine Urlaubserinnerungen kann man mit Fotobüchern eine hochwertige und anspruchsvolle Präsentationsform schaffen. Die meisten Anbieter von Fotobüchern stellen eine Software zum Download bereit, mit die einzelnen Seiten und das Cover des Buches gestaltet werden können. Diese Programme sind zwar einfach und beinahe intuitiv zu bedienen, dennoch hilft es, bei der Gestaltung des Buches einige Regeln und Tipps zu befolgen, um auch ein wirklich überzeugendes Ergebnis zu erhalten.
Den Hauptfehler machen die meisten Personen bei der Gestaltung ihrer Fotobücher bei der Anzahl und der Größe der Bilder. Wenn man sehr viele Bilder zur Verfügung hat, dann möchte man natürlich alle Bilder in das Fotobuch integrieren, aber wie so oft ist auch hier "weniger" einfach "mehr". Wenn man zu viele Bilder in seinem Buch unterbringen möchte und diese dann zu klein im Layout anlegt, dann hat man hinterher ein Briefmarken-Album und kein Buch. Viele Bilder wirken erst durch ihre Größe und man sollte sich als Faustregel an 2-4 Bildern pro Seite orientieren. Darunter wird es zu kleinteilig. Ein guter Tipp ist es, alle Bilder einer Reise, d.h. auch diejenigen, die man nicht im Buch verwendet hat, auf eine CD zu brennen und hinten in das Buch einzulegen oder einzukleben.
Für den Hintergrund einer Seite solle man eine matte, einheitlich Farbe wählen und diese möglichst im ganzen Buch oder zumindest Kapitel auch einhalten. Knallige Farben, Fotos im Hintergrund und ständig wechselnde Hintergründe lenken einfach zu sehr von den eigentlichen Fotos ab und auf diese kommt es schließlich im Fotobuch an.
Auch beim Layout der einzelnen Seiten sollte man eine Linie durchhalten. Natürlich ist es verlockend, alle Gestaltungsmöglichkeiten der Software innerhalb eines Buches auszuprobieren. Aber auch hier sollte man sich auf 2-3 Grundlayouts pro Seite beschränken und diese im Buch weitgehend durchhalten. Sonst wird das Buch wieder zu aufregend und die Fotos können sich nicht entfalten.
Verfasst von Andre Müller am 12.05.2011