Kulturmanagement und das Internet
Die Zeiten, in denen man als Betrieb die digitale Welt, das Internet, für seine Maßnahmen im Kulturmanagement ignorieren kann, sind bekanntermaßen vorbei. Theater, Opern und Konzertsäle müssen den veränderten Rahmenbedingungen des Marktes Folge leisten und Aktivitäten des Kulturmanagements auch auf das World Wide Web ausweiten.
Besucher schon vor der Aufführung fesseln
Neben der Planung und Organisation von Kulturbetrieben muss das Kulturmanagement auch begreifen, dass die neue Technologie und das flächendeckende Phänomen Internet eine große Chance ist, Kultur Schaffenden Gehör zu verschaffen. Es reicht eben nicht mehr aus, sein Programm im Foyer auszulegen und zu hoffen, dass es sich rum spricht. Das
Kulturmanagement muss aktiv dazu beitragen, dass einerseits kritische Informationen über den neuen Kommunikationskanal verbreitet werden und andererseits potentielle Besucher schon vor der eigentlichen Vorstellung mit einbezogen werden.
Neue Chance für das Kulturmanagement
Dank neuer Technologien und Phänomenen im Netz ist es für erfolgreiches Kulturmanagement ein Leichtes, Zielgruppen direkt anzusprechen und über das Kulturangebot zu informieren, Interesse zu wecken und im besten Falle Eintrittskarten online zu verkaufen. Soziale Netzwerke eignen sich für richtiges Kulturmanagement hervorragend, da nicht nur Interessen offenliegen, sondern es auch sehr leicht ist, potentielle Besucher aus der eigenen Region zu identifizieren. Im Rahmen professionellen Kulturmanagements sollte dieser Kanal daher nie außer Acht gelassen werden.
Kulturmanagement – Besser einem Profi überlassen
Planung und Durchführung nachhaltigen Kulturmanagements ist keine einfache Aufgabe. Aber wie bei allen Dienstleistungen dieser Welt gibt es Profis, die sich ausschließlich damit beschäftigen. Ein solcher Profi im Kulturmanagement ist für einen Kulturbetrieb bares Geld wert, trägt er doch durch Maßnahmen im Off- und
Online Marketing dazu bei, dass Säle von Theatern, Opern und Musicals nicht leer stehen.
Verfasst von Hartmut Winter am 22.03.2011