Wie finde ich den richtigen Fotografen für meine Hochzeit?

Seit der Erfindung der Fotografie im 18. Jahrhundert durch die beiden Franzosen Niepece und Daguerre wünschen sich viele Menschen schöne Erinnerungsfotos. Vom Urlaub, von der Familie und besonders vom Hochzeitstag.
In Deutschland war die Fotografie bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts den niedergelassenen Fotografen Meistern vorbehalten. Fotografie gilt als Handwerk. Es war üblich einige Bilder im Studio oder am Ort der Trauung zum machen, aber mehr nicht.
In anderen Kulturen gilt es langer Zeit als üblich, den ganzen Hochzeitstag durch einen professionellen Hochzeitsfotografen im Bild festzuhalten. Der Hochzeitsfotograf beginnt in der Regel mit den Vorbereitungen von Braut und Bräutigam und bleibt bis zur Feier in den Morgen.
Dies beginnt nun seit einigen Jahren auch in Deutschland Wellen zu schlagen. Immer mehr Menschen wünschen sich Reportagen, und im Gegenzug gibt es immer mehr Angebote auf dem Markt. Heute kann sich im Grunde jeder eine Kamera kaufen und sich Hochzeitsfotograf nennen. Den Preis kann er oder sie frei bestimmen und ein Angebot machen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass eine gewisse Erfahrung und fotografische Fähigkeiten dazugehören, ein vernünftiges und überzeugendes Ergebnis sicherzustellen.
Wie aber findet man nun einen Fotografen, auf den man sich verlassen kann?
Hier einige Ratschläge:
Lassen Sie sich komplette Hochzeiten - also mehr als 300 Bilder pro Hochzeit - zeigen.
Fragen Sie nach der Zugehörigkeit in Berufsorganisationen
Fragen Sie nach der Möglichkeit eines Probeshootings
So können Sie recht sicher sein, am Ende nicht enttäuscht zu werden.
Verfasst von Matthias Richter am 14.09.2010